Projektbeschreibung

Die Vorsitzende der Kinderhilfe Senegal e.V., Ingeborg Hanowski, traf sich im August mit der Reporterin Sabine Klink der Zeitschrift tina und der Fotografin Bettina Theisinger, um zu besprechen, ob man durch eine Reportage für die behinderten Kinder in Baila und Umgebung etwas tun könne. So entstand der Plan, ein Haus für ca. 15 Kinder aus den umliegenden Dörfern von Baila zu bauen, in dem die Kinder versorgt, beschult und gefördert werden können. Das Haus soll auf dem Grundstück des Begegnungszentrums für behinderte Menschen entstehen und einschließlich eines Brunnens ca. 40.000 EUR kosten. Frau Klink, Frau Theisinger und Frau Hanowski reisten für eine Woche nach Baila, um dieses Projekt mit dem einheimischen Behindertenverein und mit der Bevölkerung zu diskutieren. Sie besuchten und fotografierten behinderte Kinder in ihren Familien in fünf Dörfern und stellten dort ihren Plan vor, der mit Begeisterung aufgenommen wurde, da eine derartige Einrichtung in der Region noch nicht existiert.

Die beiden Artikel der Reporterin Sabine Klink mit den Fotos der Fotografin Bettina Theisinger erschienen am 30.10.2019 und am 06.11.2019 in der Zeitschrift “tina”.

Nachdem die Artikel der tina-Reporterin Sabine Klink am 30.10. und am 06.11.19 in der Zeitschrift tina vom Bauer Verlag erschienen sind, haben wir eine große Spendenbereitschaft der Leser erlebt. Insgesamt sind bis heute 50 000 EUR gespendet worden. Ein toller Erfolg.

Von diesen Spenden wurde der so dringend notwendige Brunnen gebaut und mit einer Solarpumpe versehen. Noch Anfang des Jahres 2020 wurde der Bau des tinahauses der Hoffnung begonnen und inzwischen bis auf wenige Arbeiten fertiggestellt. Auch ein Küchengebäude und eine kleine Krankenstation für das Zentrum für behinderte Menschen wurden errichtet.

Leider sind damit unsere Mittel aus diesem Spendentopf erschöpft. Die Familien der von uns besuchten und ausgewählten Kinder für das tinahaus der Hoffnung warten nun sehnsüchtig darauf, dass nun endlich der Betrieb beginnen kann, für dessen Finanzierung dringend besondere projektorientierte Patenschaften erforderlich sind.

Wir wollen im Januar 2021 mit 10 Kindern starten, für die wir dringend Paten suchen. Pro Kind benötigen wir für die Gesamtversorgung monatlich 100 Euro. Es könnten sich auch mehrere Menschen eine Patenschaft teilen. Dem/n Paten wird ein Kind zugeordnet, über das in regelmäßigen Abständen mit Fotos berichtet wird. Mit diesem Geld können wir die Versorgung mit Kleidung und Essen, Betreuung durch geeignetes Personal, Beschulung und erste Therapiemöglichkeiten wie das Erlernen der Braille Blindenschrift sicherstellen.

Je mehr Spender wir finden, desto mehr Kinder können wir aufnehmen. Inzwischen stehen schon 20 Kinder auf unserer Warteliste.

Auch in der Zeitschrift tina wird am 16.12.2020 nochmals eine Reportage der Reporterin Sabine Klink veröffentlicht, die über das Projekt tinahaus der Hoffnung berichtet und um Paten und Spender wirbt.

Jede Spende und jeder Pate/in für unser Haus für behinderte Menschen und das tinahaus der Hoffnung bringt uns dem Ziel näher, ein einzigartiges Zentrum für Menschen mit Handicap zu schaffen, das es so in der ganzen Casamance noch nicht gibt.