Schule für Landwirtschaft und Gartenbau in Souda (Agrarschule)

Die Kinderhilfe Senegal möchte in Souda eine Schule für Landwirtschaft bauen, in der junge Menschen aus der Region in Gartenbau, Verarbeitung und Vermarktung von Agrar-Produkten unterrichtet werden. Unterrichtet wird im "Learning-by-Doing"- Verfahren - die  Praxis auf den schuleigenen Anbauflächen bzw. Stallungen, die Theorie in einem eigenen Schulgebäude. Nach einer Anlaufzeit von ca. zwei Jahren soll sich die Agrarschule durch den Verkauf der an der Schule erzeugten Produkte selbst finanzieren.

Projektplan  

Die Schule soll als Lehrbetrieb der Gemeinde Souda für die Produktion und Verwertung von

·       Kleintieren (Hühner, Kaninchen, Ziegen etc.)

·       Gemüse (Zwiebeln, Süßkartoffeln, Tomaten etc.)

·       Obst (Mango, Bananen, Papaya etc.)

aufgebaut und eingerichtet werden.

 

Der Lehrbetrieb an der Schule soll dazu führen, dass das Anlegen von Hausgärten zur Selbstversorgung mit Obst und Gemüse gefördert wird.

Ferner sollen an der Schule Anbaumethoden unterrichtet werden, die bei niedrigen Energiekosten die Kleinbauern unabhängig von importiertem Saatgut, Düngemitteln und chemischen Pflanzenschutzmitteln werden lassen.

 

Die Gemeinde Souda stellt für die geplante Schule ein 5 ha großes Grundstück zur Verfügung.

 

Geplante Gebäude:

·        Lehrgebäude mit 2 Unterrichtsräumen und Büro

·        Sanitärbau mit Toiletten und Duschen

·        Gewächshaus

·        Geräte- und Lagerhaus mit Kühl-/Gefriereinrichtung

·        Geflügel-, Kleintierstall mit Biogasanlage

·        1 Brunnen

·        2 Zisternen

·        Einzäunung Gebäude und Garten

 

Energieversorgung:

·       Solarstrom für Beleuchtung und Kühlung

·       ggf. Dieselaggregat zur Notstromversorgung

 

Lehrmittelausstattung:

·       Wandtafel, Tische und Stühle für den Theorieunterricht

·       Büroausstattung (PC, Internet-Anschluss)

·       Regale, Tische für die Lagerhalle

Startkapital

Die Gesamtkosten betragen ca. 120.000 €.

Bei einer 75%-Förderung durch das BMZ müsste die KHS noch 30.000 € Eigenmittel aufbringen.

Einen entsprechenden Zuschussantrag haben wir beim BMZ im November 2016 gestellt. Der Antrag wird derzeit noch geprüft.

 

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